Spiel- und Lernpark "Groede Podium": Spielturm und Bunker

Eigentlich passen Betonbunker aus dem 2. Weltkrieg und Kinderspielplätze nicht wirklich zusammen. Doch zwischen dem Dorf Groede und dem Strand im Spiel- und Lernpark „Groede Podium“ kommen ein Spielplatz für Kinder und ein Informationspark für Erwachsene geradezu spielerisch und natürlich ungezwungen zusammen. Denn „Groede Podium“ besteht aus ehemaligen Atlantikwall-Bunkern in einem Wäldchen mitten in den Poldern von Groede, um die seit Anfang 2009 ein parkähnlicher Kinderspielplatz mit Informationszentrum zum 2. Weltkrieg angelegt ist.

 

„Groede Podium“: Spiel- und Lernpark für Große und Kleine

Von Juni 1941 bis Mai 1944 war hier der „Stützpunkt Elch“: Ein ganzes Dorf aus Geschützbunkern, die mit aufgemalten Türen, Fenstern und Gardinen sowie angepflanzten Gärten getarnt mit über 8.000 anderen Bunkern als Atlantikwall Nazideutschland vor dem Angriff der Allierten schützen sollte. Heute gruppieren sich um die Bunkern bei Groede große Spielwürfel, ein Labyrinth, Klettertürme und ein Wasserspielplatz empfangen. Die jüngsten Kiddies können sich so austoben, während die größeren Kinder und Erwachsenen sich an den Informationstafeln über die Vergangenheit und die Bedeutung Groedes im 2. Weltkrieg belehren lassen oder im Restaurant pausieren.

 

Video über Groede Podium (NL)


Infos & Adresse


Groede Podium
Adresse Gerard de Moorsweg 4
4503 PD Groede
Telefon 0031-(0)117-371210
E-Mail  info@groedepodium.nl
Website www.groedepodium.nl
Öffnungszeiten täglich 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.

 

Anfahrt & Karte



Bevorstehende Veranstaltungen


Mai
25
Sa
2019
Tag des offenen Bunkers @ Groede Podium
Mai 25 um 10:00 – 17:00
Tag des offenen Bunkers @ Groede Podium | Groede | Zeeland | Niederlande

Auch beim europäischen „Bunkertag“ sind die Bunkeranlagen im „Groede Podium“ in Groede östlich von Nieuwvliet-Bad geöffnet. Von Juni 1941 bis Mai 1944 war hier der „Stützpunkt Elch“ der deutschen 3. Artillerie-Abteilung 1712 im 2. Weltkrieg: Ein perfekt getarntes Dorf aus zwei Torbruk-Bunkern und elf Geschützbunkern, die mit aufgemalten Dächern, Türen, Fenstern und Gardinen sowie angepflanzten Gärten getarnt zusammen mit über 8.000 anderen Bunkern als Atlantikwall Nazideutschland vor dem Angriff der Allierten schützen sollte. Die Bunkeranlage in Groede war mit vier 10,5 cm Kanonen mit einer Reichweite von mehr als 18 Kilometer und vier Mörserstellungen ausgestattet. Die Artellerie-, Munitions-, Wohn- und Hospitalbunker hatten Namen wie „Villa Saarland“, „Villa Freundlich“ und „Villa Moselland“. Die ehemalige Artillerieanlage wurde dank des nahegelegenen Hirschlagers vor einem größeren Abriss bewahrt; die Entfernung der nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten Erdwälle setzte die Bunker wieder frei. Die ursprünglich als Camouflage bemalten Fenster und Türen der Bunker wurden fabei ebenfalls entdeckt wie die Bemalungen und Beschriftungen an den Decken im Krankenhausbunker sind gut erhalten.